1461 wird die Burg in einer Fehde des Markgrafen mit den Bischöfen von Bamberg und Würzburg durch die bischöflichen Truppen eingeäschert.


In der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen fanden alljährlich die sog. "Hohenecker Singwochen" statt.
Impressionen eines Zeitzeugen:
"Die Tradition der "Hohenecker Singwochen" zwischen den Weltkriegen führte man in den 50er und 60er Jahren mit einwöchigen Veranstaltungen in den Sommermonaten unter Leitung von Martin Ringel (Feuchtwangen) fort. So habe ich - jetzt 45jährig - an die Teilnahme zusammen mit meinen Eltern aus Dessau (Sachsen-Anhalt) in den Jahren 60 und 61 sehr lebhafte Kindheitserinnerungen.
Chorgesang und Instrumentalgruppen im großen Rittersaal oder auf dem Rondell vor der Burg, auch unter zeitweiser Teilnahme von Professor Fritz Jöde, Volkstanz unter Anleitung von Irene Jürgens (Augsburg) auf dem Burghof, neben langen Reihen von Käfer-Volkswagen und großen Cembalo-Kisten von Walter Merzdorf. Dort auf dem Burghof gab es auch den "Steh-Kaffee" mit frischen Hörnchen unter dem riesigen Baum, der wohl einen jungen Nachfolger hat. Die urig-rustikale Atmosphäre unter den Kreuzgewölben des Speisesaals, wo sich so anheimelnd der Duft des kalten Steins mit dem der leckeren Speisen mischte, ist wohl selbst in erstklassigen Nobelrestaurants kaum nachzuerleben. Am Eingang bekam man ein Wiesenblümchen gereicht, dessen Ebenbild zum Platz an einem der gedeckten Tische führte, sodass sich stets neue Tischgemeinschaften zusammenfanden. Und nach dem Essen teilte "Röserl", die Küchenchefin, zum Geschirrabtrocknen ein. Faszinierend vor allem für Kinder, wenn Frau Windisch (Burgverwaltung) brennende Papierfetzen in den Brunnen fallen ließ, um dessen Tiefe erahnen zu lassen. "Wir geh'n schlezen" - hieß es, wenn man zum Cafe Schlez am Berghang schlemmen ging. Für mich 7jährigen Buben tabu war das große abendliche Abschlusskonzert, zu dem - aus der Sicht des Kindes - viele feine Leute mit großen Autos anreisten.
Die Abreise mit dem Schienenbus von Ipsheim im Juli
61 war dann für Jahrzehnte die letzte. In der "neuen Zeit" bin ich mal wieder
dort gewesen, allerdings nur bis zum Burgtor, wo leider ein Schild die Besichtigung
verwehrt.
Mit freundlichen Grüßen
Sebastian Große
aus Dessau bzw. Berlin-Köpenick"


Anmerkung:
Natürlich hat auch die Burg Hoheneck - wie jede "richtige" Burg - ihre Spukgestalt:
Es ist die "Weiße Frau"!
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