NATURDENKMÄLER

·  Totermannsäule: dabei hat es sich um eine Grenzsäule gehandelt, da der Wald in so genannte Schläge eingeteilt wurde. Im 16./17. Jahrhundert soll nach mündlicher Überlieferung hier eine Leiche aufgefunden worden sein – hier führte die frühere Hochstraße vorbei.

·    Hölzerne Hand: hier gibt es 2 Versionen: zum einen ein Hoheitszeichen für die Hohe Gerichtsbarkeit, vermutlich von der Burg Hoheneck ausgehend und zum anderen eine Legende, wonach aus dem Sumpf eine Hand herausgeschaut haben soll. Nach Auskunft des Revierförsters soll der Wald früher sehr viel feuchter gewesen sein.

 ·  Königssäule: bei der Burg Hoheneck, ursprünglich ein Hohenzollernschloss. Burgherr Lehmann  hat diese Säule aufstellen lassen. Sie soll an den 30jährigen Krieg erinnern, an Gustav Adolf (er war ein großer Verehrer des Schwedenkönigs), hier war ein Heerlager, man fand auch Hinterlassenschaften – der König selbst war jedoch nie dort, sondern im heutigen Bad Windsheim.

·     Taubenhauersäule: ursprünglich mit "D" geschrieben, von Dauben zur Fassherstellung. Daubenhauer sollen bei Suche nach geeigneten Eichen in Streit gekommen sein und sich gegenseitig erschlagen haben.

 ·    Kreuzeiche: vor ca. 50 Jahren ist dieser hohle Baum aus Altersgründen zerbrochen. Er trug den Namen "Kreuzeiche" aufgrund seiner markanten waagerechten Zweige. 

·  Eiserne Hand: eine weitere Säule im Staatswald hinter dem Waldhaus, Richtung Trautskirchen. Ebenfalls ein Zeichen der Gerichtsbarkeit, diesmal von der Familie Seckendorff.


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© RAINER ZIEGLER  ¤
@ 11. Oktober 2006 @