Wappen, Fahne und Logo des Marktes Ipsheim

Das Wappen

Die Regierung von Mittelfranken hat dem Markt Ipsheim mit Urkunde vom 30.03.1982 die Zustimmung zur Annahme eines Wappens erteilt.
Die Wappenbeschreibung lautet:
"Geviert von Silber und Rot; in 1 und 4 ein schräges grünes Weinblatt, in 2 und 3 zehn, eins zu zwei zu drei zu vier gestellte silberne Ziegelsteine."
Der Inhalt des Wappens ist folgendermaßen begründet:
Das Gemeindewappen wurde einige Zeit inoffiziell von der Gemeinde verwendet, ist aber kein historisches Wappen.
Die Weinblätter erinnern an den Weinbau im Gemeindegebiet (Weinberge in Ipsheim und im Ortsteil Weimersheim). Die Ziegel verweisen auf eine ehemalige Ziegelhütte.
Historisch war Ipsheim seit dem 14. Jahrhundert Teil der Markgrafschaft Brandenburg-Bayreuth. Die Hohenzollern erwarben den Ort 1381 von den Herren von Seckendorff. Die Silber-Rot-Tingierung weist auf diese frühen Herrschaftsverhältnisse (= Silber und Rot als Farben der Familie Seckendorff) und auf die Zugehörigkeit zu Franken hin, die Vierung erinnert an die Form des Hohenzollernwappens.

Die Fahne

Anlässlich der 800-Jahr-Feier des Marktes Ipsheim im Jahr 1989 wurde am Pfingstsonntag die neue Gemeindefahne, welcher mit Urkunde der Regierung von Mittelfranken vom 23.01.1989 die Zustimmung erteilt wurde, geweiht.
Ihre Beschreibung lautet:
"Die Fahne ist mit drei Streifen auszuführen. Die Farbfolge lautet: Grün-Weiß-Rot. Der Fahne soll das Wappen aufgelegt werden."

Das Logo

Im Verlauf eines Gemeinde-Entwicklungsseminars am 07./08. März 1997 wurde schnell klar, dass der Markt Ipsheim für die Intensivierung seiner Bemühungen im Bereich Fremdenverkehr ein treffendes Orts-Logo und einen zugkräftigen Werbe-Slogan benötigt.

Am 17. März 1997 beschloß der Marktgemeinderat Ipsheim die Durchführung eines Ideen-Wettbewerbs für ein Orts-Logo und einen Werbe-Slogan. Es wurde eine Jury gebildet, die sich aus den folgenden Mitgliedern zusammensetzte: Frau Gertraud Bäuml, 1. Bürgermeister Hans Herold, 2. Bürgermeister Dieter Rückert, Altbürgermeister Paul Ruhl, den Gemeinderäten Christian Krämer und Manfred Nußbeck, sowie Herrn Rudolf Fähnlein.

Der Ideen-Wettbewerb lief vom 27. März 1997 bis zum Einsendeschluß am 25. April 1997.

Es gingen 26 Entwürfe für ein Orts-Logo und 43 Vorschläge für einen Werbe-Slogan ein.

29. April und 07. Mai 1997: Zusammenkunft der Jury zur Bewertung der Logos und der Slogans. Ausgewählt wurde der Vorschlag der Ipsheimerin, Susanne Taube.

Die Preisverleihung erfolgte am Kirchweihsonntag, 11. Mai 1997 im Festzelt am Kuhwasen.

07. Juni 1997: Ausstellung der eingereichten Entwürfe und Vorschläge im Rathaus.

Das Ipsheimer Heimatlied

Dort, wo Eichen, Buchen, schlanke Birken steh'n,
wo die Wälder rauschen, frische Winde weh'n,
wo die Blicke schweifen über Flur und Hain,
da ist meine Heimat, da liegt mein Ipsheim.
Da ist meine Heimat, da liegt mein Ipsheim.

Dort, wo Hoheneck weit in die Lande grüßt,
wo die Aisch durch saftig grüne Wiesen fließt,
wo alljährlich fand ein Storchenpaar sich ein,
da ist meine Heimat, da liegt mein Ipsheim.
Da ist meine Heimat, da liegt mein Ipsheim.

Dort, wo munt're Bächlein fließen durch die Au'n,
wo der Jäger schießt auf Reh' und wilde Sau'n,
wo bei Spiel und Tanze alle lustig sein,
da ist meine Heimat, da liegt mein Ipsheim.
Da ist meine Heimat, da liegt mein Ipsheim.

Dort, wo steile Hänge über Täler steh'n,
wo der Rebstock blüht, die Äcker bergwärts geh'n,
wo im Gras perlt gold der Frankenwein,
da ist meine Heimat, da liegt mein Ipsheim.
Da ist meine Heimat, da liegt mein Ipsheim.

 

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