Der Ortsteil Holzhausen

Das Dorf ist in der Rodungsperiode des 11. und 12. Jahrhunderts entstanden. 1303 belehnte der Bischof von Würzburg als Herr des Rangaus einen "Heinrich von Tennenloch" mit sechs Höfen in Eichelberg und Holzhausen. Damit werden beide Weiler zum ersten Mal erwähnt.
Holzhausen ist aus dem Hohenecker Forst herausgerodet worden, worauf auch sein Bestimmungswort "Holz-" hinweist. Der idyllische kleine Weiler (9 Wohngebäude) liegt versteckt in einer Nische zu Füßen des "Eichelbergs".
Auch hier sind zunächst die "Teuerlein" und "Seckendorff" als Grundherren vertreten, bis die Burggrafen von Nürnberg und späteren Markgrafen von Brandenburg-Bayreuth sie verdrängen.
Im 18. Jahrhundert werden dort 6 bayreuthische Untertanen gemeldet. Das Dorf gehört, wie Eichelberg, ins Oberamt Hoheneck, d.h. die Bauern zinsen ins Kastenamt Ipsheim.
Die Einwohner zählen zur Kirchengemeinde Ipsheim. Nach 1818 bildet Eichelberg mit Holzhausen, Bühlberg und Hoheneck die Landgemeinde Eichelberg, die am 01.05.1978 der Einheitsgemeinde Markt Ipsheim beitritt.
Die landschaftlich reizvolle und ruhige Gegend wird gern von Erholung suchenden Großstädtern, besonders Berlinern, aufgesucht. Im Sommer 2001 wurde die Gemeindeverbindungsstraße von Holzhausen bis zur Einmündung in die Kreisstraße NEA 35 erneuert.

 

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