13. Kirche "St. Kilian", Oberndorf

Die Oberndorfer Kirche, dem Frankenapostel St. Kilian geweiht, ist eine Filialkirche der Ipsheimer Kirchengemeinde mit Einrichtung, Stukkaturen und Wandmalereien um 1770 und einem eigenen kleinen Friedhof.

Die Pläne stammten aus dem markgräflichen Bauamt in Bayreuth. Erbaut wurde die Kirche 1767 unter Friedrich Karl, Markgraf zu Brandenburg, Culmbach. Der Taufstein und die Kronleuchter stammen aus dem Jahr 1770.

In ihrer jetzigen Gestalt - mit dem markanten achtseitigen Helm als Turm - geht sie auf die Regierungszeit des Markgrafen Friedrich Carl Alexander zu Brandenburg, Kulmbach zurück, wie die Wappentafel von 1767 ausweist.

1769 wurde sie im damaligen Rokokostil neu aufgebaut. Bei der letzten Renovierung (1962) wurde der Kirchturm mit Treppenaufgang und Glockenturm erneuert. Die älteste von drei Glocken stammt aus dem Jahre 1566 von Gabriel Hierder aus Nürnberg. Der Taufstein und die Kronleuchter stammen aus dem Jahr 1770.

2003 wurde in einem ersten Bauabschnitt mit der Außenrenovierung begonnen. 2006 wurde die Außenrenovierung (zweiter Bauabschnitt) abgeschlossen.

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