Arbeitskreise Dorferneuerung Verfahren Oberndorf II

Ortsteile: Oberndorf, Weimersheim, Mailheim, Eichelberg, Holzhausen

Alle Termine und Informationen zu den Arbeitskreisen werden hier veröffentlicht. Die Sitzungen/Termine sind öffentlich, die Bürgerschaft ist eingeladen sich zu beteiligen.

Abschlusspräsentation der Arbeitskreise

Mittwoch, 27.11.2019, 19 Uhr im Gasthaus Tyrach in Oberndorf

Treffen am 13. März 2019 in Oberndorf, Arbeitskreise auf Spurensuche nach baulichem Erbe

Als eine Vorbereitung für das anstehende Dorferneuerungsverfahren wurde für die Orte Oberndorf, Weimersheim, Mailheim, Eichenberg und Holzhausen ein Denkmalpflegerischer Erhebungsbogen (DEB) in Auftrag gegeben, der kürzlich im Rahmen eines Informationsabends vom Bearbeiter Dr. Matthias Wieser, Architekt aus Sommerhausen, der Öffentlichkeit präsentiert worden ist.
Ziel einer solchen vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege entwickelten Untersuchung – bayernweit wurden seit 1987 bereits über 1000 Erhebungsbögen nach identischem Muster erstellt – ist die Ermittlung der historischen Siedlungsstruktur eines Dorfes mittels noch greifbarer Quellen aus dem 19. Jahrhundert sowie anhand des heutigen Baubestandes.
Die Studie bietet allen an der Planung Beteiligten eine Fülle von Informationen zur geschichtlichen Überlieferung. Diese soll in die künftigen Gestaltungskonzepte einfließen und im Idealfall eine einfühlsame, denkmalverträgliche Planung fördern. Durch den Erhebungsbogen soll konkret deutlich werden, welche denkmalspezifischen Eigenschaften und welche Zeugniswerte im Ort vorhanden und vorrangig zu berücksichtigen sind.
Herr Dr. Wieser hat insbesondere für die Erhaltung bzw. Wiederverwendung alter Baumaterialien plädiert und hier alte Dachziegel und Fenster besonders erwähnt, sofern der Materialzustand dies zulässt. Durch Neueindeckung von Dächern und den Einbau neuer Kunststofffenster, meist ohne Fensterteilung, gehen schon unglaublich viele gestalterische Merkmale ortsbildprägender Baugeschichte unwiederbringlich verloren.
Im Verlaufe des Abends wurde den über 40 Anwesenden bewusst, dass ältere Gebäude einen entscheidenden Einfluss auf das Ortsbild haben und man bei Sanierungen oder gar Abriss sehr genau abwägen sollte, welcher Wert dadurch verlorengehen könnte – gerade in der heutigen Zeit, in der altes schnell beseitigt wird und neue Baustoffe keine Mangelware sind.
Aus diesem Grund gibt es seit 2019 auch ein neues Förderprogramm „Innen statt Außen“ des Amtes für Ländliche Entwicklung Mittelfranken mit Frau Walter als Ansprechpartnerin, um besonders die Innenentwicklung und Baukultur in Ortskernen zu fördern.

Treffen am 09. Januar 2019

Die Teilnehmer der Arbeitskreise zur Dorferneuerung in Oberndorf, Mailheim, Weimersheim, Eichelberg und Holzhausen sowie weitere interessierte Bürgerinnen und Bürger haben sich zu einer ersten gemeinsamen Sitzung Anfang Januar getroffen, um zunächst organisatorische Dinge zu besprechen. Als Ansprechpartner für die beiden Arbeitskreise Oberndorf haben sich Walter Dingfelder, Herbert Zeller und Norbert Schuh, für den Arbeitskreis Eichelberg/Holzhausen Claus Schmidt und Andreas Nickel und für den Arbeitskreis Weimersheim /Mailheim Michael Bürger, Birgit Trump und Heidi Eckart bereit erklärt.
Zunächst wird man sich den Fragestellungen „Wo kommen wir her? Wie war es früher bei uns? Was war typisch für unser Dorf?“ widmen. Dazu ist eine umfangreiche Recherche alter Pläne, Chroniken, Schriftstücke sowie Bildmaterial aus früheren Zeiten erforderlich.
Ab März werden sich die Arbeitskreise mit dem Ist-Zustand und den Stärken und Schwächen ihrer Orte beschäftigen, um dann schließlich Entwicklungsziele für die Zukunft abzuleiten und notwendige Maßnahmen anzudenken.
Die Arbeitskreistreffen werden laufend veröffentlicht. Alle Arbeitskreistreffen sind öffentlich, so dass jede(r) jederzeit willkommen ist, unabhängig ob man sich zur regelmäßigen Mitarbeit in die Liste eingetragen hat oder nicht.

Arbeitskreise Dorferneuerung Verfahren Oberndorf 2

Vom 26.10.-27.10.2018 haben sich 15 Bürgerinnen und Bürger aus Oberndorf, Mailheim, Weimersheim, Eichelberg und Holzhausen in der Schule der Dorf- und Flurentwicklung in Klosterlangheim für die Vorbereitung des geplanten Dorferneuerungsverfahrens fit gemacht.

Jedes geplante Dorferneuerungsverfahren beginnt zunächst mit einer Vorbereitungsphase, in der die Bürgerschaft die Möglichkeit hat, sich Gedanken zur Zukunft ihrer Ortschaften zu machen. Damit dies auch ein erfolgreicher Prozess mit einem guten Ergebnis wird, werden im Rahmen eines Grundseminars bewährte Techniken der Gruppenarbeit geschult.
Dass so ein Seminar keine trockene Wissensvermittlung sondern ein faires Miteinander verbunden mit viel Spaß und so manchen Überraschungen verbunden sein kann, konnten auch die Seminarteilnehmer erfahren. Der Weg nach Oberfranken hat sich gelohnt und alle Teilnehmer(innen) sehen der geplanten Arbeitskreistätigkeit positiv und motiviert entgegen.

Es wurden folgende Arbeitskreise gegründet:

- Oberndorf
- Weimersheim/Mailheim
- Eichelberg/Holzhausen
- Flurneuordnung

Schulungsteilnehmer Klosterlangheim
 

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